Campus on Stage: Ein Schülerreport

Am Mittwoch, dem 2. April 2014, war es wieder soweit. Zum 3.  Mal sollte es „Campus on Stage“ auf der Studiobühne in der „Feuerwache“ geben, ein  Kulturabend mit Rück-  und Ausblick  auf Projekte des Campus  Eastside.

Um es vorwegzunehmen:  Es war ein gelungener Abend, gestaltet von jungen Leuten der Blumengrundschule,  der Feuerwache und der Ellen- Key- Schule. Im  Publikum saßen Mitschüler, Jugendclubmitglieder, Erzieher, Lehrer, Direktoren und Projektmanager.

Am  Rande der Veranstaltung nutzte der Medienkurs  der Ellen- Key-Schule die  Zeit, um Beteiligten Fragen zum  Campus zu stellen. Die lauteten u.a.:

Was verbindet Sie mit Campus Eastside?

Welchen  Campus- Partner vertreten Sie?

Welche Erfahrungen haben  Sie gemacht?

Welche Veranstaltungen haben Sie besucht?

Hat sich zum vorigen Jahr etwas verbessert?

Was kann noch verbessert werden?

Wie könnte sich Campus Eastside noch mehr im Kiez präsentieren?

Alle  Anwesenden waren und  sind in irgendeiner Form mit dem Campus Eastside verbunden. Da sind wir schon beim ersten Problem! Es wäre schön gewesen, wenn auch der „Campus- on- Stage- Abend“ noch  mehr Öffentlichkeit erreicht hätte, also auch bisher Unbeteiligte.

Die  Filme, die an dem Abend gezeigt wurden, gaben einen guten Einblick in die bisherige Zusammenarbeit, die sich nicht nur auf den Zeitraum der Campustage reduziert. Das ist aber auch ein  Punkt, der noch ausbaufähig ist – also das Zusammenspiel zwischen den Campustagen.

Alle Partner haben bisher wirklich gute Erfahrungen mit dem „Campus“ gemacht,  besonders natürlich  mit den angebotenen Veranstaltungen “Kiezkultur baut Brücken“. Wer die Eröffnungsveranstaltung im  Circus „Cabuwazi“ erlebte, konnte sich ein Bild darüber machen, wie „Jung“ und „Alt“ miteinander agieren und präsentieren und  Spaß miteinander haben. Schon die gemeinsame Moderation der Blumengrundschule und der Ellen-Key-Schule funktionierte beispielhaft  und die anwesenden Eltern waren sehr stolz auf ihren  Nachwuchs. Auch die  Anfangsfehler von der Eröffnungsveranstaltung im vergangenen Jahr konnten getilgt werden. So dauerte die Show diesmal nur ca. 60 Minuten und alle Zuschauer konnten bis zum Schluss die Aufführungen  aller genießen.

Die  Theatervorstellungen „Pension Schöller“ und „Der Revisor“ des 13. Jahrgangs  der EKS konnten ebenfalls hohe  Zuschauerzahlen verbuchen.

Aber das reicht noch nicht!

Wie sagt es Dr. Matthias Schindler: „Wir müssen ran –  an und in den  Kiez!“ Auch die Bewohner,  die  keine oder keine Kinder  mehr haben oder zukünftige Eltern, sollten mit einbezogen werden. Das erfordert natürlich andere und neue Strategien. Ein anderes Problem, das  in den Gesprächen am Abend sehr deutlich wurde:

Wie können wir alle  zusammen den Standort des „Cabuwazi / Shake“ retten?

Also, wir merken, es  gibt noch viel zu tun – wir können uns  nicht  nur in unseren bisherigen Erfolgen sonnen, sondern, um  das Erreichte  zu erhalten  und sogar zu verbessern  sind wir alle gefordert!

Text und Fotos vom Medienkurs Jg.11 der EKS